Anja`s Radsportseite
  Nachsaison
 
"Nach dem Ötztaler hatte ich erstmal keine Lust zum Radfahren (und außerdem taten die Beine auch viel zu weh:-)). Aber die Herbstferien hab ich nochmal ausgiebig genutzt.
In der ersten Woche war ich am Genfersee, da gibts genug "kleine Hügel" um wieder reinzukommen, z.B:



der Saxel oder...


der Col de Cou

Dann war ich auch mal wieder öfters mit den Jungs unterwegs, wenn die bloß nicht immer so schnell fahren würden:-)
Zum Beispiel ne tolle Tour mit Sylvain auf den Colombière, der hat immerhin auch 1600hm.


die Aussicht beim Klettern auf den Colombière ist schon ziemlich genial!


Am Ende haben die Jungs mich natürlich mal wieder abgehängt und machen ein Foto von den letzten Metern.


Mit Sylvain am Gipfel

In der 2. Woche der Herbstferein war ich natürlich wieder in meiner 2. Heimat!


Der Hausberg Jaufenpass ist auch im Herbst ein Traum!

Nach einer ordentlichen Pizzastärkung ging es dann erstmal 3 Tage mit Ossi auf Tour, diesmal Richtung Gardasee.



Allerdings musste man diesmal sehr sorgfältig packen, denn nur für kurze Hose ist es besonders auf den Pässen jetzt viel zu kalt! Meine stärkste Erinnerung an diese Tour: Hunger!!!!!!!!! Ich hatte echt noch nie soviele Hungeräste auf einen Haufen! Dabei sollte man doch denken, dass das ein Anfängerfehler ist!!!!

1. Tag: Riffian - Mendelpass - Molvenosee - Andalo 160 km - 2700 hm


Der Mendelpass ist ja ein alter Bekannter, trotzdem ist die Aussicht auf den Kalterner See immer wieder ein Traum!



Den Gardasee erreichten wir heute nicht mehr, obwohl wir kaum Pause gemacht haben (nur zum Jacken an und ausziehen :-)). An die letzten km kann ich mich kaum erinnern, obwohl der Sonnenuntergang wunderschön war, aber ich hatte einfach nur eine riesige Portion Spaghetti vor meinem geisitigen Auge und nur der Gedanke daran hielt mich überhaupt noch auf dem Rad!
Ich war dann echt froh, als wir in Andalo endlich einen Schlafplatz gefunden hatten und es endlich was zu essen gab!

2. Tag: Andalo - Riva del Garda (gut, auf direktem Weg wären das nur ein paar lächerliche Kilometer bergab gewesen) Pässe: Monte Velo, Passo Bordala, Monte Bodone, Sankt Uldinopass, 100km - 2800hm



Zum Frühstück gab es erstmal 15% Steigung auf den Monte Velo (ziemlich fieser Pass da gehts nach dem Schild nochmal 3 km weiter hoch!).


Die Aussicht ist dafür um so toller...


...man kann direkt auf Riva und den Gardasee sehen!



Am Anfang konnte ich noch lachen, dann kam wieder der Hunger und ich schleppte mich die letzten Pässe ziemlich hoch. Wieso gibts hier eigentlich nirgendwo was ordentliches zu Essen?



Auf den Pässen liegt schon Schnee. Wegen der Kälte hat man wohl auch doppelt soviel Hunger wie sonst. Warum bloß hab ich schon wieder nicht genug mitgenommen???



Die Aussicht auf das Tal von Riva entschädigt natürlich für alles und so kommt die große Portion Spaghetti auch langsam näher!



Wir kommen natürlich wieder mit dem letzten Licht an, aber das ist auch wirklich das schönste!!!
Ich finde es so schön, das ich noch 10km Fussmarsch anhänge, um die Bucht und Riva zu sehen und das habe ich sogar ohne Hungerast geschafft:-)

3. Tag: Riva - Riffian Pässe: Passo Ballino, Passo Durone, Passo Campo Carlo Magno, Gampenpass, Hausberg 170km - 3800hm



Mit diesem Foto muss ich mich dann leider vom Gardasee verabschieden.


Es folgt noch ein kurzes Sightseeing durch Riva, was echt sehenswert ist! Ich vervollständige noch meine Vorräte für den Tag und dann gehts auf die lange Heimreise.


Auf der Kletterpartie des Passo Ballino hat man eine wunderschöne Sicht auf den See und das typisch italienisches Dorf Tenno.


Auf der ersten Abfahrt sieht man dann den Lago di Tenno, bei der Farbe hat man trotz der Kälte fasst Lust schwimmen zu gehen:-)
Nun mahnt Ossi aber langsam zur Eile. Er hat recht mit so vielen Fotostopps schaffen wir es nicht vor dem Dunkelwerden nach Hause:-)


Der vorletzte Pass zum Skiort Maria di carlo magno hoch schaffte ich dann auch nur unter Aufbrauchen meiner ganzen Essensvorräte und schon wieder kam der Hunger! Ossi veranstaltete dann in der Ebene ein wahres Paarzeitfahren, was mir echt den Rest gab. Dunkel oder nicht, ich musste dringend was essen!!! Nach langem Suchen fanden wir dann eine kleine Panoteceria und ich aß zwei Riesensandwichs, von denen ich sonst nicht mal eines schaffen würde und hatte immer noch Hunger!!!!!
Aber wir mussten dringend weiter. Es folgte eine ziemliche Jagd durch wunderschöne Apfelplantagen und ich fühlte mich großartig! Der Gampenpass war dann wieder ziemlich beschwerlich und der Hunger kam zurück
und ich hing nur noch ziemlich elend auf dem Scotty rum. Auf der Abfahrt vom Gampenpass dämmerte es dann bereits und wir erreichten Riffian schon im Dunkeln. Wie immer: kaputt aber glücklich!

So nach den anstrengenden Tagen musste ich erstmal meinen andauernden Hungerast mit ordentlich Pizza kurrieren, dann gings am nächsten Tag zum Fremdsporteln (Bergsteigen) mit Georg, Marion und Ossi.


Hier ist die Aussicht fasst noch schöner als beim Radfahren.


Berghoch hab ich mich auch noch ganz gut geschlagen...


... und so war der Gipfel schnell ereicht.


Bergrunter zeigte sich dann aber schnell, dass das mit der Bergziege ohne eine Rad nicht so weit her ist:-) Ich bin abwärts gekrochen, meine Beine zitterten und am nächsten Tag hab ich es vor Muskelkater fasst nicht mehr aus dem Bett geschafft! Da hatten die Anderen natürlich ihren Spass! Ossi!!!!!! Hör bloß auf in meine Beine zu kneifen, die tun schon so weh genug!!!!

Am letzten Tag meiner Ferien war ein Traumwetter!


Das fanden auch die Paragleiter und so gings mit Ossi und Thomas auf in die Dolomiten zum Fotoshooting am Seller!
siehe auch www.photogruener.com
Was für ein toller Tag das war, da kann man nur die Fotos für sich sprechen lassen!


















 
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